Neuigkeiten aus dem DIGITASA-Projekt

Gestern konnte ich bei „Forschung@IU“ einige Ergebnisse aus dem von der IU Internationale Hochschule geförderten Projekt DIGITASA vorstellen, in dem meine Forschungskolleg:innen und ich seit 2021 die digitale Transformation aus Sicht von Sozialarbeitenden beforschen. Ausgehend von empirischen Befunden aus unserer in 2025 durchgeführten dritten Erhebung (N=662) ergeben sich für uns folgende Anschlussfragen: 

  • Wird sich mittel- bis langfristig die in der Befragung vielfach geäußerte Hoffnung bestätigen, dass KI mehr Zeit für die direkte Arbeit mit Adressat:innen schafft? 
  • Lässt sich – wie von vielen Befragten konstatiert – tatsächlich trennscharf differenzieren zwischen nicht-substituierbarer, menschlicher Interaktionsarbeit und durch LLM-Nutzung zu reduzierende Verwaltungsarbeit? 
  • Wer ist eigentlich das Subjekt der großen Veränderungen, die viele Sozialarbeitende mit Blick auf KI erwarten? Welches Zusammenspiel von Zwecksetzungen, technischen Möglichkeiten, Nutzungsweisen, Kompetenzen und nicht zuletzt regulativen Rahmenbedingungen sowie zeigt sich hier?
  • Und wie können wir in (Hochschul-)Ausbildung und Sozialarbeitspraxis Diskussions- und Lernräume schaffen, um diese Fragen angemessen zu bearbeiten?

Diese und weitere Fragen möchten wir bei einem DIGITASA-Fachtag am 6. November im Haus der Wissenschaft in Bremen mit Ihnen und Euch diskutieren. Wer das Thema spannend findet, kann sich den Termin gerne schon einmal im Kalender markieren, weitere Infos folgen im September.

 

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