Systemische Organisationsberatung vom Esstisch aus?

#pendelstdunochoderberätstduschon Ich begleite aktuell einen freien Jugendhilfeträger mit rund 200 Mitarbeitenden in einem Prozess der organisationalen Weiterentwicklung. Bis auf einen Kick-off in Präsenz arbeiten wir vollständig online zusammen – der Träger in Süddeutschland, ich in Bremen.

 

Was dabei (wieder einmal) deutlich wird: Organisationsberatung ist weniger ein Orts- als vielmehr ein Beziehungs- und Prozessgeschehen. Wenn es gelingt, tragfähige Arbeitsbündnisse herzustellen, unterschiedliche Perspektiven systematisch einzubeziehen und Entscheidungsprozesse klar zu strukturieren, lassen sich tragfähige Lösungen entwickeln – auch oder vielleicht gerade online.

 

Denn im virtuellen Raum verschiebt sich die Arbeitslogik: Weniger Reiseaufwand, dafür mehr und kürzere Abstimmungsschleifen, die sich flexibler in den Alltag aller Beteiligten integrieren lassen. Dadurch werden Zwischenstände schneller sichtbar und anschlussfähig und Prozesse laufen kontinuierlicher und verbindlicher weiter. Das erhöht nicht nur die Effizienz, sondern in vielen Fällen auch die tatsächliche Beteiligung.

 

Insofern ja, manchmal findet meine Beratung vom heimischen Esstisch aus statt (zumindest so lange, wie die Kids in Kita und Schule sind ;-)). Nicht als Notlösung, sondern als Teil einer veränderten Arbeitsrealität, die auch für Beratungsprozesse neue Spielräume eröffnet.

 

Wie sind Eure Erfahrungen mit Organisationsberatung im Online-Setting?

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