In Ausgabe 2/2026 der Zeitschrift für das Fürsorgewesen durfte ich das o.g. in 2025 erschienene Buch rezensieren. Es knüpft an das 2023 erschienene Buch „Machtsensibilität in der Sozialen Arbeit“
an, in dem die Kollegin den komplexen Machtbegriff sowie die Folgen von Machtmissbrauch beleuchtet, ihr Handlungskonzept einer Machtsensibilität entfaltet sowie Möglichkeiten der methodischen
Umsetzung erläutert. Im vorliegenden Buch werden nun in der Sozialen Arbeit anwendbare, evidenzbasierte Methoden vor dem Hintergrund einer machtsensiblen Haltung vorgestellt. Die Betonung der
Evidenzbasierung erscheint insofern schlüssig, als Machtsensibilität geradezu einfordert, in der Arbeit mit vulnerablen Personengruppen nur solche Methoden anzuwenden, deren Chancen, aber auch
deren Risiken erforscht sind.
Das theoretisch fundierte und zugleich sehr praxisnahe Fachbuch stellt m.E. einen wertvollen Beitrag zur Versachlichung und Konkretisierung der Debatte um Macht und Machtmissbrauch in der Sozialen Arbeit dar. Es richtet sich an eine breite Leser:innenschaft und ist für Studierende, Praktiker:innen, Führungskräfte sowie Forschende gleichermaßen relevant.
Link zum Buch: https://shop.kohlhammer.de/machtsensible-praxis-in-der-sozialen-arbeit-44168.html#147=19
Link zur Website der Zeitschrift (vollständige Rezension leider nur in der kostenpflichtigen Printversion lesbar): https://www.boorberg.de/Zeitschrift-fuer-das-Fuersorgewesen-ZfF/03423379
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