Sparen im Sozialen? So nicht!

Ein Arbeitspapier von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden schlägt drastische Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe vor. Und auch wenn Sparmaßnahmen im Sozialen angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage erwartbar waren, erschreckt die Plumpheit, Kurzsichtigkeit und Wissenschaftsferne der Kürzungspläne.

 

Der Titel des Arbeitspapier "Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen" suggeriert auf wenig subtile Weise Ineffizienz, obgleich Soziale Organisationen tagtäglich um Effizienz bemüht sind, da die Strukturlogik dies vorgibt. Und müsste nicht, um nicht völlig hinter den aktuellen Stand sozialpolitischer Steuerung zurückzufallen, mindestens auch von einer gleichzeitig notwendigen Effektivität von Hilfen gesprochen werden? Ein Schelm, wer Böses denkt ...

 

Was können wir als in Sozialer Arbeit Tätige oder an ihr Interessierte also tun? Uns mit dem Papier befassen und fachlich fundiert, selbstbewusst und laut widersprechen!

 

Hier gehts zu dem Arbeitspapier und einer ersten Bewertung durch den Paritätischen: https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/paritaetischer_drohender-kahlschlag-2026.pdf

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